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Ausbildung als Winzer/in

 

Infos zur Ausbildung

Empf. Schulabschluss:
Mittlerer Berufsabschluss (Hauptschulabschluss mit Qualifikation/Realschulabschluss)

Ausbildungsdauer:
3 Jahre
 

Ausbildungsinhalte

Die Pflege von Reben, das Lesen der Trauben sowie die Herstellung und der Vertrieb von Wein – das umreißt ganz gut das Arbeitsfeld des Winzers. In der Ausbildung lernst Du, wie man Reben dazu bringt, perfekt zu wachsen und erstklassige Trauben hervorzubringen. Auch, dass Traube nicht gleich Traube ist, sondern jede Rebsorte ihren ganz eigenen Charakter hat, lernst du in dieser Ausbildung. Du lernst, wie man Jungpflanzen setzt, Reben schneidet, bindet und biegt, zielgerecht düngt und Schädlinge bekämpft. Im Herbst geht es an die Lese der Trauben – in der Ausbildung lernst Du, wie man diese plant, vorbereitet und durchführt.

Im Keller erfährst Du, wie unterschiedlich Wein erzeugt werden kann, lernst verschiedene Fässer und Ausbauverfahren kennen und wie aus ein und derselben Traube ganz unterschiedliche Weine entstehen können. Dass Du die Qualität des Weines mit einer Reihe von kleinen Maßnahmen steuern kannst – und mit welchen, lernst Du ebenfalls. Du überwachst die Entwicklung von Süße und Säure des Weines. Und man zeigt Dir, wie Du während der Reifung Mängel, Fehler und Krankheiten des Weines vermeidest. Anschließend wird der Wein abgefüllt und verkauft.

Aber Achtung: Ohne ein hohes Maß an Handarbeit geht es nicht und man macht sich in diesem Beruf auch schmutzig. Dafür öffnen sich Dir die Wunder von Natur und Technik. Wusstest Du, dass man einen Weinberg durch „Umveredelung“ dazu bringen kann, im Folgejahr eine ganz andere Rebsorte hervorzubringen? Auch das lernst Du als Winzer. In modernen Betrieben wird Dir außerdem gezeigt, wie Du mit Drohnen Schädlingsbekämpfungsmittel ausbringen kannst und mit Nah-Infrarot die Qualität von Trauben misst.

Je nach Ausbildungsbetrieb wird auch die abschließende Vermarktung Deines Weins eine Rolle spielen – denn: Irgendwann wird der Wein ja auch abgefüllt und verkauft. Fühlst Du Dich auf Messen zuhause? Im Frühjahr treffen sich auf der ProWein in Düsseldorf über 6.000 Aussteller und knapp 60.000 Fachbesucher, um ein internationales Weinangebot zu verkosten. Und – last not least – ein schöner Nebeneffekt in Deiner Freizeit: Wein hat die phantastische Eigenschaft, dass man über ihn mit Menschen auf der ganzen Welt wunderbar ins Gespräch kommt. Mit Deinem Wissen wirst Du dann schnell zum gefragten Experten der Gesprächsrunde.

Weiterbildungen und Aufstiegsmöglichkeiten

Viele Winzer legen später die Prüfung als Winzermeister- oder Weinküfermeister ab, werden Kellermeister oder erlangen einen Bachelorabschluss in Weinbau/Önologie oder Agrarmanagement. Auch die Weiterbildung zum Sommelier ist möglich. Und: Unter bestimmten Voraussetzungen steht Dir später der Weg in die Selbständigkeit offen.

 

Die Ausbildung zum Winzer kann die Richtige für Dich sein, wenn...

  • Du lieber im Freien arbeitest als im Büro
  • Du gerne ein konkretes Ergebnis Deiner Arbeit in den Händen hälst
  • Du achtsam und sorgfältig mit Pflanzen umgehst
  • Arbeit am Wochenende und in zum Teil unbequemer Haltung (knien, hocken, bücken) für Dich kein Tabu ist
  • Es für Dich kein schlechtes Wetter gibt

Auf berufenet.de, der Informations-Webseite der Bundesagentur für Arbeit, kannst Du  die Berufs- und Ausbildungsinhalte des Winzers noch einmal im Detail durchlesen, Du findest die Seite hier. Weitere Ausbildungsberufe in der Weinheimat Württemberg findest Du hier im Berufs- und Karriereportal und im Wein Heimat Blog.

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