Unteres Neckartal

Der Neckar ist die Hauptader des württembergischen Weinbaugebiets. In früheren Zeiten war er ein unsteter Geselle und hat seinen Lauf mehrfach verändert. Erst vor etwa 8.000 Jahren hat er seine alten Flussschlingen verlassen und bei Lauffen den Durchbruch im harten Kalkgestein geschafft. Entstanden sind dabei sonnenwarme Steilhänge im Muschelkalk auf denen Trollinger und Schwarzriesling reifen. Diese Rebstandorte sind flachgründig und skelettreich – und damit die passende Ergänzung zu den tiefgründigen Lößböden der Talflanken und der höher gelegenen Ebenen. So zum Beispiel flussabwärts, wo sich vor Heilbronn das Tal weitet. Für etliche Flusskilometer verschwindet hier der Muschelkalk im Untergrund der Heilbronner Mulde. Den Reben bleibt das nächste geologische Stockwerk, auf weit ausgreifenden Hängen des Gipskeupers wachsen Kerner und Trollinger. Oberhalb der Weinberge zeigen sich die Felspartien des Schilfsandsteins. Berühmt waren die Schilfsandsteinbrüche am Heilbronner Jägerhaus: Sie lieferten Material für Weinbergsmauern, Kellergewölbe und Kirchtürme.


Weingärtnergenossenschaften in der Region


Weinkeller Flein-Talheim

Römerstr. 14
Flein

Telefon: 07131/5952-0
Fax: 07131/5952-50


Genossenschaftskellerei Heilbronn-Erlenbach-Weinsberg eG

Binswanger Straße
Heilbronn

Telefon: 07131/1579-0
Fax: 07131/1579-39


Lauffener Weingärtner eG

Im Brühl 48
Lauffen

Telefon: 07133/185-0
Fax: 07131/185-60