Silvaner

Der Württemberger mit langer Tradition

Hintergrund

Der Silvaner kann in Württemberg auf eine lange Geschichte zurückblicken. Mitte des letzten Jahrhunderts galt er in Deutschland als wichtigste Rebsorte – mehr als jede zweite Rebe war ein Silvanerstock. Sein Ursprung liegt vermutlich in Österreich. Der Name geht wahrscheinlich auf das lateinische Wort „silva“ für Wald zurück und nicht, wie manchmal vermutet, auf Transsilvanien. Der Silvaner stellt hohe Ansprüche an Boden und Klima und gibt sich nicht mit trockenen oder steinigen Böden zufrieden. In Württemberg findet man ihn vor allem im Norden an Kocher und Jagst und im lieblichen Taubertal. Hier verleihen die Muschelkalkböden den Weißweinen eine subtile Mineralität und vornehm elegante Art.

Farbe & Geschmack

Die Weine des Silvaners sind in der Jugend hell in der Farbe und haben einen dezenten Duft, der an Birne, grüne Bohne und Heu erinnert.

Empfehlung

Die leichten Silvaner-Weine eignen sich hervorragend zu Vorspeisen, Spargel, Fisch, Krustentieren und Geflügel. Die herzhaften Varianten sind eine harmonische Ergänzung zu kräftiger regionaler Küche.