Gewürztraminer

Ein Württemberger mit Geschichte

Hintergrund

Die Traube des Gewürztraminers, der auch roter Traminer genannt wird, hat eine sehr dicke, leicht rötlich eingefärbte Schale. Er ist eine der ältesten Rebsorten. Einige Rebforscher vermuten Griechenland als Herkunft, andere den Ort Tramin in Südtirol als Namensgeber. Die Erträge des Gewürztraminers fallen oft niedrig aus. Schon die geringen Erträge weisen darauf hin, dass es sich beim Gewürztraminer um eine echte Rarität unter den Rebsorten handelt. Als Spezialität wird er vor allem in besten Lagen angebaut.

Farbe & Geschmack

Aus dieser Rebsorte können hochfeine Ausleseweine, aber auch Alltagsweine erzeugt werden. Am schönsten ist der Traminer, wenn sein Duft, der an wilde Heckenrosen und Litschi erinnert, dezent und filigran wirkt.

Empfehlung

Der Gewürztraminer passt trocken oder leicht restsüß ausgebaut zu Wildpasteten, Lebergerichten und würzig-aromatischen Ragouts. Gut gereift und edelsüß eignet er sich ideal als Aperitif und passt perfekt zu fruchtigen Desserts, da er wenig Säure hat. Besonders geschätzt wird die Verbindung von edelsüßem Gewürztraminer und Blauschimmel- oder Münsterkäse.